Angeln in Alaska - Fishing Alaska!

Herzlich Willkommen auf der Fischer / Angler - Plattform von www.angeln-alaska.info . Fliegenfischen, angeln an den schönsten Angelgewässern in Alaska. Alaska besteht aus drei landschaftlichen Großräumen: der Gebirgskette entlang der gesamten südlichen Pazifikküste, der Yukon-Niederung mit seinem Berg- und Hügelland sowie der Küstenebene am Nordpolarsee.

Nymphen Nymphen

 

Alaska aktuell vorgestellt

Angeltourismus in Alaska - Fishing Alaska

Alaska liegt nördlich des Polarkreises und ist ein Land der Ursprünglichkeiten und der Gegensätze. Im Winter fallen die Temperaturen bis minus 60 Grad Celsius, im Sommer können sie auf über 35 Grad steigen. Die Sonne geht an der Eismeerküste von Mitte Mai bis August nie unter, von November bis Januar aber auch nie auf. In den Gewässern dieser großartigen und naturbelassenen Landschaft kommen fünf verschiedene Lachsarten vor. Sie zeigen alle einen ähnlichen Lebensrhythmus, im Süßwasser geboren, ziehen sie im Alter zwischen ein und zwei Jahren ins Meer. Je nach Art bleiben die kleinen Jungfische dort zwischen drei und sieben Jahren bis sie ausgewachsen sind. Dann treten sie die Weg zurück in den Fluß ihrer Geburt an. Während ihrer Wanderung im Süßwasser stellen sie die Nahrungsaufnahme komplett ein und zehren von ihren Fettreserven. Auch ändert sich ihre Körperfarbe und der Körperbau.
Im Südwesten von Alaska liegt die schmale Alaska Peninsula, an die sich die Aleuten anschließen; sowohl auf der Halbinsel als auch auf der langgestreckten Inselkette befindet sich die Aleutenkette, die im Mount Redoubt bis 3.109 m hoch aufragt. Im nördlichen Mittelteil des US-Bundesstaats befinden sich die Berge der Alaskakette, zu der auch der Mount McKinley – mit 6.194 m der höchste Berg dieser Kette und Nordamerikas – gehört. Im arktischen Norden erhebt sich die Brookskette, die bis 2.749 m hoch aufragt. Im Südwesten ragen die Wrangell Mountains im Mount Blackburn bis 4.996 m, die Waxell-Barkley Ridge bis 3.261 m und die an Kanada grenzenden Saint Elias Mountains mit dem in Alaska liegenden Mount Saint Elias bis 5.489 m hoch auf. Im äußersten Südosten liegt der Alaska Panhandle ("Pfannengriff"), ein schmaler Streifen entlang des Pazifiks, westlich der kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien, dessen Orte größtenteils nur per Schiff/Flugzeug zu erreichen sind. Dort liegt auch die Hauptstadt Juneau. Die restlichen Gebiete Alaskas sind von teils sehr dicht bewaldeten Hügelländern und zahllosen Fjorden an der Küste gekennzeichnet.

Alaska besteht aus drei landschaftlichen Großräumen: der Gebirgskette entlang der gesamten südlichen Pazifikküste, der Yukon-Niederung mit seinem Berg- und Hügelland sowie der Küstenebene am Nordpolarsee.

Das Gebirgssystem entlang der Pazifikküste ist ein geologisch instabiles Gebiet, in dem es gelegentlich zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben kommt. Die Südseite dieses Gebirgssystems ist stark vergletschert: Der Malaspina im Südosten Alaskas nahe der Küste am Golf von Alaska ist mit 4.275 km² der größte außerpolare Gebirgsgletscher der Erde. An seiner dicksten Stelle weist der etwa 100 km lange und bis 65 km breite Gletscher eine Mächtigkeit von mehr als 600 m auf. Zum mittleren Teil des Bundesstaates gehören die Niederungen des Yukon und des Kuskokwim River. Die Küstenebene im Norden fällt von der Brookskette allmählich zum Nordpolarmeer ab.

Die ergiebigsten Flüsse zum Lachsangeln in Alaska sind der Kenai und der Kasilof River. Die beiden Flüsse liegen nebeneinander auf der Kenai-Halbinsel im "South-Central" Gebiet von Alaska, ca 200Km südlich von Anchorage. Wobei der Silberlachs erst anfang August die Flüsse hinauf zieht. Zu dieser Zeit ist die Rotlachs und Königslachs Saison schon vorbei, desshalb empfiehlt sich ein Angelausflug nach Homer oder Seward (Hafenstädte der Kenai Halbinsel) um dort an einem Fishing-Charter auf dem Meer teilzunehmen. In den vorgelagerten Buchten Sammeln sich die Silberlachse, bevor sie die Flüsse hinauf drängen.

Lachsangeln in Alaska darf prinzipiell jeder der eine gültige Lizenz besitzt. Diese kann man sich in Angelgeschäften, Supermärkten oder bei den Guides / Charters kaufen.
Je nach Jahreszeit und Angelgebiet gibt es Bestimmungen wo und wann wieviele Lachse gefangen werden dürfen. Laichgebiete sind grundsätzlich tabu. Für die verschiedenen Lachsarten gibt es Tagesbeschränkungen, das sog. "Baglimit". Die letzten Jahre lag dies für den Königslachs bei 1/Tag und 3/Saison; Silberlachs 2/Tag im Fluss 4/Tag im Meer; Rotlachs 6/Tag.
Da die Lachswanderung, per Sonar, täglich überwacht wird, kann es sein dass Alaska Fish&Game, diese Lachsangel-Limits kurzfristig ändert bzw. die Saison verlängert oder verkürzt. Aktuelle Limits können online bei Alaska Fish&Game abgerufen werden.

Der Pazifische Lachs kommt in Alaska als Königslachs (Chinook), Rotlachs (Sockeye), Silberlachs (Coho), Pink und Chum Salmon vor. Sie sind durch eine kleine, kurz vor der Schwanzflosse sitzende "Fettflosse" gekennzeichnet. Frisch geschlüpfte / Junglachse im Kenai River, Alaska Nach dem Schlüpfen leben sie, je nach Art, 1 Monat bis zu 3 Jahren in den Flüssen Alaskas. Die Ansprüche an die Gewässerqualität sind hoch. Die von Gletschern gespeisten Flüsse der Kenai-Halbinsel, bieten den benötigt, hohen Sauerstoffgehalt, die Kiesbetten und die bewachsenen Uferböschungen, die das Überleben der Junglachse garantieren. wandernde Rotlachse, Russian Riverfalls / Paarung, Russian Lake, Alaska Salmoniden sind Raubfische. Sie ernähren sich in der Jugend von Insekten und ihren Larven, von Flohkrebsen und anderen Gliedertieren. Größere Exemplare ernähren sich häufig räuberisch von anderen Fischen. In dem Bach bzw. Fluß, in dem der Lachs aus dem Ei geschlüpft ist, wächst der Junglachs heran, um dann dann ins Meer zu wandern und sich dort vollzufressen. Nach 1 bis 6 Jahren kehrt er wieder in den Bach zurück, in dem seine Kinderstube war und stirbt dort meist nach der Paarungszeit.
Lachsangeln im Kenai und Kasilof
Die ergiebigsten Flüsse zum Lachsangeln in Alaska sind der Kenai und der Kasilof River. Die beiden Flüsse liegen nebeneinander auf der Kenai-Halbinsel im "South-Central" Gebiet von Alaska, ca 200Km südlich von Anchorage. Wobei der Silberlachs erst anfang August die Flüsse hinauf zieht. Zu dieser Zeit ist die Rotlachs und Königslachs Saison schon vorbei, desshalb empfiehlt sich ein Angelausflug nach Homer oder Seward (Hafenstädte der Kenai Halbinsel) um dort an einem Fishing-Charter auf dem Meer teil zunehmen. In den vorgelagerten Buchten Sammeln sich die Silberlachse, bevor sie die Flüsse hinauf drängen. Lachsangeln im Russian River
Der weltweit berühmteste Lachsangelfluss (bei weitem aber nicht ergiebigste) ist der Russian River auf der Kenai Peninsula. Das Lachsangeln kann ich dort nur in der Nebensaison empfehlen, In den Haupt-Lachswanderungszeiten herrscht dort Volksfeststimmung. Es herrscht ein Gewirr aus Schnüren, durch die Luft zischenden Bleien und Menschengeschrei. Täglich müssen Angler mit Haken im Körper in Soldotna oder Kenai behandelt werden.
Fliegenfischen auf Lachs Das Fischen auf pazifische Lachse unterscheidet sich in mehreren Einzelheiten vom Fischen auf Salmo Salar. Der Pazifische Lachs ist wohl in weit grösseren Mengen vorhanden, sein Beissverhalten ist aber dadurch anders indem er normalerweise nicht nach dem Köder steigt. Das heisst also, die Fliege muss auf der Höhe des Fisches angeboten werden.

Die Wanderung der Lachse von ihrem Geburtsgewässer in den Ozean und wiederzurück zum Laichen ist immer noch eins der faszinierendsten, aber auch eins derrätselhaftesten Naturschauspiele, das man beobachten kann.Gegenüber der Frage, warum Lachse sich überhaupt auf die lange und anstrengendeReise zum Ozean machen, konnte das Rätsel um die Frage, wie die Lachse nach ihremAufenthalt im Meer wieder in ihr Heimatgewässer zurückfinden, bis heute noch nichtvollständig von Wissenschaftlern geklärt werden. In me iner Facharbeit möchte ichversuchen, anhand von biologischen Aspekten und Forschungsergebnissen, diesemPhänomen auf die Spur zu kommen und vielleicht auch für manche Fragen eineAntwort zu finden.2. LebenszyklusDer Lachs zählt zur Gruppe der „anadromen“ Fische, da er sein ganzes Leben im Meerverbringt und nur zum Laichen in seinen Geburtsfluss zurückkehrt. Der vollständigeLebenszyklus eines Lachses erstreckt sich auf insgesamt 4 Phasen, in denen er jeweilsverschiedene Verhaltensweisen aufweist und un terschiedliche „navigatorischeFähigkeiten erfordert“

Die Inselkette Aleuten
Die zu Alaska (USA) gehörende Inselgruppe erstreckt sich bogenförmig am Südrand des nordpazifischen Beringmeers von der Alaska-Halbinsel (USA) über rund 1.750 km Länge in Richtung Westen bis zu den 325 km entfernten Kommandeurinseln (Russland). Die Letzteren sind - obwohl sie von oben betrachtet die optische Fortsetzung der Aleuten darstellen - eine eigenständige Inselgruppe, weil sie durch den bis zu 5.139 m tiefen Nordausläufer des Kurilengrabens von den Aleuten getrennt sind; zusammen mit diesen ste llen sie aber die natürliche Abgrenzung zum eigentlichen Nord-Pazifik dar. Die über 150 Inseln der Aleuten sind etwa 37.850 km² groß. Sie haben rund 6.000 Einwohner (Fischer und Pelztierjäger), die zurückgezogen in 11 Gemeinden auf nur 7 Inseln leben. Die Hauptinsel ist Unalaska mit dem Hauptort und Flottenstützpunkt Dutch Harbor. Obwohl die Aleuten eine durchgehende Reihe bilden, werden sie in mehrere Gruppen unterteilt: die Fox Islands, die Islands of Four Mountains, die Andreanof Islands, die Rat Islands, die Near Islands. Die sehr gebirgige Inselkette (bis 2.861 m hoch), die nur eine recht spärliche Vegetation aufweist, ist vulkanischen Ursprungs und gehört zum nördlichen Teil des pazifischen Feuerrings. Von den etwa 80 Vulkanen sind einige noch heute tätig. Im Norden fällt das Gelände recht steil in das bis zu 4.096 m tiefe Seebecken des Beringmeers ab, im Süden schließt sich der bis zu 7.822 m tiefe Aleutengraben im eigentlichen Pazifischen Ozean an

Lachsangeln am Yukon
Der Yukon gehört zu den wenigen Landschaften, die der Mensch noch nicht zum Nachteil verändert hat. Zahllose Flüsse bahnen sich ihren Weg durch die Urwälder und münden nach Norden in die Beaufort-See, nach Westen in die Bering-See und nach Süden in den Pazifik. Strahlend blaue Gewässer, eingebettet in eine atemberaubende Landschaft, spiegeln den Himmel in ihrem kristallklaren Wasser. Im Yukon gibt es mehr Elche, Bergschafe und Bären als Menschen. Im Kluane National Park im Westen erhebt sich mit dem Mt. Logan der höchste Berg Kanadas, um ihn herum befinden sich, wenn man von Süd- und Nordpol absieht, die größten zusammenhängenden Eisfelder der Welt. Die Fischerei am Yukon und Artenvielfalt in dieser Region ist fast unglaublich: Lake Trouts wachsen in der Tiefe der Seen über Jahrzehnte zu wahren Giganten heran. Hechte, arktische Äschen, riesige Aalrutten, urwüchsige Regenbogenforellen und Dolly Varden Saiblinge bewohnen die Gewässer, und in vielen Flüssen an der Westküste steigen Königslachse, Rotlachse und Cohos auf. Der Yukon liegt direkt neben Alaska. Nördlich begrenzt durch die Beaufort Sea, im Osten und Süden jeweils durch die Provinz Alberta und British Kolumbien bezeichnet man den Yukon mit Recht als das nordwestlichste Territorium Kanadas. Trotz seines Umfanges wohnen im Yukon nur plus/minus 30.000 Menschen. Neben uns Menschen leben hier noch mehrmals soviel Karibus, doppelt soviel Elche, halb soviel Bären und Tausende wilder Schafe und Bergziegen. Hinzu kommen Biber, Marder, Nerze, Luchse, Wölfe, Kojoten un d ungezählte Mengen an Flugwild und Vögel. Wir teilen uns diese herrliche Natur sehr großzügig mit der Tierwelt, da wir ihnen 80% des Landes überlassen, was heißt, dass: 80% der Bevölkerung in der Hauptstadt Whitehorse lebt. Auch beim Angeln ist der Yukon etwas besonderes. In keiner weiteren Provinz Kanadas wird so viel geangelt wie im hier. Wer im Yukon angeln will, benötigt einen gültigen Angelschein. Das gilt sowohl für Einheimische als auch Besucher. Der Angelschein ermächtigt in der vorgeschriebenen Zeit das Angeln im ganzen Yukon, ausser in Nationalparks. Diese Bestimmungen werden in einer kleinen Broschüre beim Erwerb der Angellizenz mit ausgehändigt. Sie unterrichtet unter anderem über Fanglimits, erlaubte Fan gtechniken, Einschränkungen und vorhandene Fischarten. Der Angelschein muss unter allen Umständen immer mit sich geführt werden. Er ist in vielen Restaurants, Läden und Tankstellen zu erhalten sowie über die beiden Umwelt-Behörden : Renewable Resources und Department of Fisheries and Oceans.
Klima am Jukon
Der Sommer ist heiß und intensiv mit bis über 20 Stunden Sonnenlichteinstrahlung. Als semi-arides Klimagebiet erlebt der Yukon nur wenig Niederschlag. Dennoch sollte man gegen einen Regenguss gewappnet sein. Der bekannte Indianersommer, unser eigentlicher Herbst, erlebt seinen Höchstpunkt im September. Hier herrschen tagsüber noch angenehme Temperaturen von um die +20oC, nachts allerdings fällt das Thermometer schon mal unter Null. Der Winter ist lang, streng und kalt, mit Tiefsttemperaturen bis unter –40oC. Aber einen Mythos müssen wir dennoch zerstören: auch am kürzesten Tag haben wir im Winter noch 4-5 Stunden Tageslicht und sitzen nicht, wie mancherorts behauptet, im Stockdunkeln.

Immer mehr wird das Angeln zu einem wichtigen Teil des Yukon Wildnis Erlebnisses. Menschen aus allen Lebensbereichen erfreuen sich daran, ihre Angelleinen im Wasser blinken zu sehen. Freunde und Familien, Einwohner und Besucher - alle kommen auf diese Art zusammen und tun dabei etwas für ihre Gesundheit.Einen Fisch zu fangen und dann zu essen ist ein grosser Teil dieses Erlebnisses.Geniessen Sie ein gesundes Fischgericht aus den kalten sauberen Seen und Flüssen. Die Statistik allerdings zeigt, dass 15- 17000 Angler jährlich fast eine viertel Million Pfund (ca. 120000 kg) aus den Gewässern des Yukons entnehmen. Dieses ist selbst für den grossen Yukon sehr viel und Schonbestimmungen und vorausschauende Massnahmen werden dadurch notwendig.Die Fischerei im Yukon ist einzigartig. Wir benutzen keine Saison- oder Gebietsschliessungen, sondern verlassen uns mehr auf Fangbeschränkungen je nach Grösse und das schonende Freisetzen der gefangenen Fische. Dadurch werden die grossen laichenden Fische der Art er halten. Die Wissenschaft und auch das traditionelle Wissen der Ureinwohner bestätigen, dass es die grossen Fische sind, die die Zahlen unserer Fische erhalten. Unsere Strategie der Erhaltung ist von dem alten Wissen der Indianer geprägt, die allen lebendigen Dingen ihren Respekt erweisen. Daher möchten wir Sie bitten, diese Techniken mit Respekt und Mässigung anzuwenden.in 42 Schongewässern haber wir wieder Fangbeschränkungen für bestimmte Grössen eingeführt, die Ihnen erlauben, eine Trophäe zu beha lten, falls sie das Glück haben sollten, einen solchen Riesenfisch an die Angel zu bekommen. Dies ist ein Versuch, gesetzliche Bestimmungen durch das freiwillige Einhalten der Beschränkungen zu ersetzen. Bitte denken Sie immer daran, dass diese grossen Fische nur schwer im Naturkreislauf zu ersetzen sind. Die vorsichtige Behandlung Ihres Fanges ist für das Überleben der Fische von grösster Wichtigkeit. Wir möchten Sie bitten, nur die kleineren Fische, die unter der Grössenbeschränkung liegen, zu beh alten.Wir empfehlen, in allen Gewässern immer Haken ohne Widerhaken zu benutzen, selbst wenn sie nur in den Schongewässern Pflicht sind. Ohne Widerhaken zu angeln macht es so viel einfacher, den Fisch schonend zu behandeln und auch ein Finger oder Ihre Kleidung mag schonender davon kommen.Und nun geniessen Sie die gute Angelzeit und die leckeren Fischgerichte und erinnern Sie sich immer an die Fische, die Sie zurückgesetzt und erhalten haben. Wenn Ihr Angelerlebnis zum Teil Ihrer Familiengeschichte wird, dann führen Sie damit eine lange und alte Tradition im Yukon fort

Klima Der Sommer ist heiß und intensiv mit bis über 20 Stunden Sonnenlichteinstrahlung. Als semi-arides Klimagebiet erlebt der Yukon nur wenig Niederschlag. Dennoch sollte man gegen einen Regenguss gewappnet sein. Der bekannte Indianersommer, unser eigentlicher Herbst, erlebt seinen Höchstpunkt im September. Hier herrschen tagsüber noch angenehme Temperaturen von um die +20oC, nachts allerdings fällt das Thermometer schon mal unter Null. Der Winter ist lang, streng und kalt, mit Tiefsttemperaturen bis unt er –40oC. Aber einen Mythos müssen wir dennoch zerstören: auch am kürzesten Tag haben wir im Winter noch 4-5 Stunden Tageslicht und sitzen nicht, wie mancherorts behauptet, im Stockdunkeln. In der Wildnis unterwegs Sie haben sich entschlossen, Ihren Traum wahr zu machen: alleine einen Wildnistrip zu unternehmen. Ob mit dem Kanu oder zu Fuß, Sie werden sich für die meiste Zeit weitab von menschlichem Kontakt aufhalten, und somit nicht mit schneller Hilfe rechnen können. Das sollte Ihrem Wildnisaufenthalt keinen Abbruch tun, nur sollten Sie sich gut vorbereitet in dieses Abenteuer begeben. Seien Sie sich sowohl der Erfordernisse des Trips als auch Ihren eigenen Fähigkeiten bewusst. Informieren Sie sich über das Terrain, dass Sie erwartet, bzw. den Schwierigkeitsgrad des geplanten Flusses. Gegebenfalls müssen Sie Ihre momentane Kondition ein wenig aufbessern. Ein Kanukurs ist nicht das Schlechteste zur Vorbereitung, falls man unsicher ist, ob man den Erfordernissen genügt. Seien Sie auf ungünstige Wetterbedingungen vorbereitet wie auch den Begegnungen wilder Tiere. Ziehen Sie nie ohne angemessenen Rettungsutensilien bzw. eine vernünftigen Erste Hilfe Ausrüstung los. Beides sollte den Gegebenheiten entsprech end gut verpackt aber auch für jedermann schnell erreichbar sein. Seien Sie sich der gesundheitlichen Verfassung oder medizinischen Problematiken (Allergien, Diabetes) der gesamten Gruppe bewusst. Stellen Sie Ihre persönliche Ausrüstung den möglichen Gefahren entsprechend zusammen. Wird man einmal nass, sei es vom Regen oder einer Kenterung, kann eine lebensbedrohliche Unterkühlung aufgrund unserer klimatischen Bedingungen recht schnell einsetzen. Planen Sie für den Ernstfall und besprechen dies mi t den restlichen Mitgliedern der Gruppe. Vor allem aber: Sehen Sie immer das Gute im Schlechten - begegnen Sie allen Unwegsamkeiten ruhig und gelassen - und genießen Sie in vollen Zügen!